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    <title>mein freilach</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>freilich</dc:publisher>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
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    <title>mein freilach</title>
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  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/2424800/">
    <title>Glückstag</title>
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    <description>Flattert da ein Buchpreis herein, sämtliche Gedichte und Versepen von Joseph von Eichendorff. Hätt ich mir nicht gedacht, dass ich &lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/stories/1628661/&quot;&gt;ahnenforschend&lt;/a&gt; Lyrikpreise absahnen kann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
umso besser :-)</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-24T11:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/1628661/">
    <title>Bilaterale Ahnenforschung</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/1628661/</link>
    <description>Wenn die Bilder deiner Ahnen&lt;br /&gt;
sich am Horizont verzahnen,&lt;br /&gt;
wenn auf blumigen Tapeten&lt;br /&gt;
Onkels zu Cousinen beten,&lt;br /&gt;
um dann floral Platz zu tauschen&lt;br /&gt;
ohne je Gefahr zu laufen&lt;br /&gt;
auf den Wändewanderungen&lt;br /&gt;
die so huldvoll du besungen&lt;br /&gt;
tanzend still hinabzufallen.&lt;br /&gt;
Wenn dann Engelschöre schallen&lt;br /&gt;
und du ganz und gar versunken&lt;br /&gt;
in die Bilder deiner Ahnen&lt;br /&gt;
die sich an der Wand verzahnen &lt;br /&gt;
bist du hoffnungslos betrunken.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-27T22:08:22Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/1414296/">
    <title>abgeblitzt</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/1414296/</link>
    <description>&lt;i&gt;(poetische Fingerübung)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es knistern und knastern&lt;br /&gt;
Gedanken in Rastern&lt;br /&gt;
und plustern sich  mustern&lt;br /&gt;
mit Matrix  zu Lustern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglimmen, verschwimmen&lt;br /&gt;
im Kreuzfeld, verstimmen&lt;br /&gt;
bestimmt den Besitzer&lt;br /&gt;
den abtrünnigen Flitzer.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-14T21:21:29Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/961381/">
    <title>Liebe, unerwidert</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/961381/</link>
    <description>Nimm doch meine Hand und führe&lt;br /&gt;
sie in neue Täler, Welten.&lt;br /&gt;
Will es, dass ich sanft berühre,&lt;br /&gt;
zärtel, kose, wie zum Gruße,&lt;br /&gt;
küss mich, jetzt, würds auch vergelten.&lt;br /&gt;
Mach schon, gottverdammte Muse!</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-08T21:52:39Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/952794/">
    <title>poetische irrtümer</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/952794/</link>
    <description>wie verblendend poesie&lt;br /&gt;
dichteskünstlers symphonie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
augen schließt und geister sucht&lt;br /&gt;
euphemistisch, fast verrucht&lt;br /&gt;
ihnen paradiese zeigt&lt;br /&gt;
die das leben doch verschweigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch sie tut&apos;s mit phantasie&lt;br /&gt;
ja. und darum lieb ich sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ist zwar nichts besonderes und eher etwas zum &lt;br /&gt;
wieder warm Werden nach der &quot;Sommerpause&quot;, &lt;br /&gt;
aber irgendwie find ich es doch nett und ein bisschen wahr &lt;br /&gt;
und deshalb hab ich es reingestellt&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-05T20:32:33Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/626528/">
    <title>Trost</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/626528/</link>
    <description>Ehemals erwiesne Ehre&lt;br /&gt;
strömte hoffnungswogenmächtig -&lt;br /&gt;
was im Wandel denn bedächtig&lt;br /&gt;
und im Geiste waltet Leere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was lässt deine Seel vermuten&lt;br /&gt;
Dass die Wasser dich verlassen?&lt;br /&gt;
Glaub, auch in verborgnen Gassen&lt;br /&gt;
gehen Ebben kommen Fluten.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-14T06:29:16Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/561157/">
    <title>Sehnsucht träumen</title>
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    <description>Sehnsucht, wundervolle&lt;br /&gt;
Schöne du! Ich solle&lt;br /&gt;
dich nicht denken, sagst du?&lt;br /&gt;
Dich nicht spüren,&lt;br /&gt;
nicht berühren...&lt;br /&gt;
Mhh, ich mag es doch so gerne&lt;br /&gt;
wenn im Magen&lt;br /&gt;
Wellen schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lass doch: Ich sag dir im Stillen&lt;br /&gt;
Ich tu&apos;s nur um des Träumens Willen.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-09T09:01:53Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/559077/">
    <title>Was fehlt</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/559077/</link>
    <description>&lt;i&gt;Es ist zwar schon etwas älter, aber da es für viele, besonders für weibliche Menschen, Gültigkeit hat, stell ich es rein, heute.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe alles&lt;br /&gt;
alles hab ich&lt;br /&gt;
liebe Kinder&lt;br /&gt;
kluge Kinder&lt;br /&gt;
ein Haus&lt;br /&gt;
und reichlich Geld&lt;br /&gt;
und dich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dennoch träum ich&lt;br /&gt;
träum ich weiter&lt;br /&gt;
`s ist vermessen&lt;br /&gt;
ists vermessen?&lt;br /&gt;
vom Glück&lt;br /&gt;
und von Zufriedenheit&lt;br /&gt;
denn was mir fehlt&lt;br /&gt;
bin ich.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-08T09:05:27Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/536163/">
    <title>Stille einer Winternacht</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/536163/</link>
    <description>Es ist so kalt um mich herum&lt;br /&gt;
wo Schwaden schweren Nebels schweben,&lt;br /&gt;
zu träge sich emporzuheben.&lt;br /&gt;
Und Stille nimmt  die sie bewegte!&lt;br /&gt;
gefangen, was sich hier einst regte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frag schon lang nicht mehr warum.&lt;br /&gt;
Wiesos, weshalbs, entzaubern sie&lt;br /&gt;
die Macht des Lebens? Tauschen nie&lt;br /&gt;
der Wahrheit letzten Kern gen dich &lt;br /&gt;
und Schweigen hüllt sich über mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorhang fällt, und sei es drum.&lt;br /&gt;
Los! Denket, spüret, zeigt euch Wesen!&lt;br /&gt;
Aus eurer bangen Seele lesen&lt;br /&gt;
will Hochmut, teuflisch. Für Momente&lt;br /&gt;
glimmt Feuer auf. Gefühlsfragmente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellt die Seele sich zum Nebel&lt;br /&gt;
gehn Fragen, klingen Frohelieder.&lt;br /&gt;
Weiß spiegelt sich mein Antlitz wider&lt;br /&gt;
im blassen Schein des Mondes Säbel.&lt;br /&gt;
Es ist so kalt um mich herum.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-22T23:23:23Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/483224/">
    <title>Das war 2005</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/483224/</link>
    <description>&lt;i&gt;Für mich zumindest.&lt;br /&gt;
Ich habe genug gesehen.&lt;br /&gt;
Erschreckendes&lt;br /&gt;
Beängstigendes und&lt;br /&gt;
Enttäuschendes&lt;br /&gt;
gegen das ich nichts tun kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf meine stille Reise begebe ich mich nun alleine. Und ich lasse Ihnen ein Gedicht da, es ist zwar alt, aber ich mag es besonders, da es einen fast barock anmutenden, wallenden Rhythmus hat, der mir Seelenfutter ist.&lt;br /&gt;
Bis bald&lt;br /&gt;
oder morgen&lt;br /&gt;
oder irgendwann.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mondgesichter&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der dunklen Seite des Mondes&lt;br /&gt;
zu verweilen, bisweilen, lohnt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ruhn sanft die Gedanken&lt;br /&gt;
und ganz ohne zu wanken&lt;br /&gt;
hält der Geist sie in Schranken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schlummert still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der anderen Seite, der hellen&lt;br /&gt;
wir uns zueinander gesellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du lockst mich hin zum Lichte&lt;br /&gt;
willst dass ich dir berichte&lt;br /&gt;
von dem dunklen Gesichte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn ich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lässt dich mit mir von den Gezeiten&lt;br /&gt;
mal nach hell, nach dunkel begleiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind uns wir heut sympathisch&lt;br /&gt;
wirds vielleicht morgn dramatisch.&lt;br /&gt;
So was nennt man lunatisch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unsren Stil.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-21T21:32:08Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/445661/">
    <title>Frage in die Runde</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/445661/</link>
    <description>Frage an meine Leser, an dich.&lt;br /&gt;
Jetzt überlege ich schon seit längerer Zeit, ob es denn Sinn machen würde, ein zweites Blog zu eröffnen. Es wurde bereits in Kommentaren zu diversen Beiträgen diskutiert, wie es denn wäre, eine &lt;i&gt;depaundauns&lt;/i&gt; bereitzustellen, die sich vornehmlich mit Literarischem auseinandersetzte.&lt;br /&gt;
Es wäre gar nicht eine Zweitadresse meines Freilachs, sondern eher jene meines Schreibgewerbes, das ich in erster Linie und zum Zwecke des Geldverdienens betreibe. Aber das tut eigentlich nichts zur Sache, denn was wie und wo meinem Gefühl nach zwischen privat und öffentlich liegt, wird kaum wen interessieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich mir wünschen würde, das wäre ein Weblog, in das nicht nur ich, sondern auch andere Interessierte literarische Beiträge schreiben könnten/sollten.&lt;br /&gt;
Ich fände es auch interessant, hierbei die Kommentarfunktion für kritische Auseinandersetzungen (was natürlich nicht todernst heißen muss ;-)) zu nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun. Kann sein, dass es eine gute Idee ist, kann auch sein, dass es totaler Blödsinn ist. Aber da mir scheint, dass es bei twoday so etwas noch nicht gibt, frage ich dich, ob Raum, Interesse für ein derartes Vergnügen bestünde. &lt;br /&gt;
Sei es um zu lesen.&lt;br /&gt;
Sei es um beizutragen.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-18T13:21:55Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/439561/">
    <title>Die Aufständischen</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/439561/</link>
    <description>Ja, es gibt Revolutionen:&lt;br /&gt;
Herzdebakelimplosionen&lt;br /&gt;
Frustomateninvasionen&lt;br /&gt;
Nebelzeitgenerationen.&lt;br /&gt;
Sie verschonen&lt;br /&gt;
weder dich&lt;br /&gt;
noch mich.&lt;br /&gt;
Aber&lt;br /&gt;
schlimmer&lt;br /&gt;
kommts immer&lt;br /&gt;
da! Ein Wanken!&lt;br /&gt;
Inspiratioabdeckplanken&lt;br /&gt;
Mittelhirnumwachsungsranken&lt;br /&gt;
Geistesblitzverschließungsschranken&lt;br /&gt;
Jausensemmerl für Gedanken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(wo kämen wir da hin?&lt;br /&gt;
das wär ja noch schöner!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese eure schnöde Auszeit&lt;br /&gt;
nennt sie nur Ideenfreiheit!</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-13T23:03:08Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/434178/">
    <title>Weihnachtswunder</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/434178/</link>
    <description>Weihnachtsmann, sag mir doch bitte&lt;br /&gt;
was versteckt sich hinterm Barte&lt;br /&gt;
und dort unten, in der Mitte?&lt;br /&gt;
Zieh dich nur rasch um. Ich warte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ho ho ho, er eilt geschwinde&lt;br /&gt;
und ich reibe schon die Hände,&lt;br /&gt;
nicht vor Kälte, ganz gelinde&lt;br /&gt;
mal gesagt, in Richtung Lende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Liebster sich entschlossen,&lt;br /&gt;
dieses Jahr ganz unverdrossen&lt;br /&gt;
weihnachtsmännlich zu entzücken,&lt;br /&gt;
dacht ich mir, so in mir drinnen,&lt;br /&gt;
lass ich mich auch gern beglücken:&lt;br /&gt;
Weihnachten mit allen Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Send ihm heimlich Liebesschwüre,&lt;br /&gt;
denk, wo bleibt er, ich will Sex!&lt;br /&gt;
Und dann, endlich, durch die Türe&lt;br /&gt;
kommt er. Mist. Das ist mein Ex.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-09T14:35:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/433765/">
    <title>Psychogramm einer Lesenden</title>
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/433765/</link>
    <description>Es ist halb acht im zum Bersten gefüllten Trauungssaal der hiesigen Gemeinde. Preisverleihung und Lesung anlässlich des Minna Kautsky Literaturwettbewerbs 2004. Jede Menge Mut im Gepäck  ich hätte mir niemals gedacht, dass ich Autosuggestion so erfolgreich an mir anwenden kann  setze ich mich in die erste Reihe, flankiert vom 3. Platz Prosa und meiner besten Freundin, der Radiolady, meinem weiblichen literarischen Über-Ich, mit der ich am Vortag zwei Stunden lang per Telefonkonferenz das Lesen geübt hatte, um den vorzutragenden Versen stimmlich stimmigen Ausdruck einzuverleiben. Lyrik ist sauschwer.&lt;br /&gt;
Ich traue meiner inneren Ruhe nicht über den Weg. Was, wenn sich mein Geist im letzten Moment doch noch ausdächte, auf nö-hier-spiel-ich-nicht-mit umzuschalten? Nein, soll er nicht, wird er nicht. Die Musik setzt ein. Jetzt gehts los. Herzrasen. Scheiße, was mach ich hier? &lt;br /&gt;
Die Musik ist eins zu eins auf die psychische Verfassung der Leserinnen abgestimmt, harmonisierend. Ebenso die Ausstattung des Saals, mit viel Mut zu rosa, pink und violett, das jedoch dank intelligentem Arrangement überhaupt nicht kitschig oder etwa grell anmutet. Es folgen Reden und Danksagungen, ich rechne mir aus, dass ich um halb neun drankommen werde, schwanke zwischen aufmerksam wohlwollendem Zuhören und der Konzentration auf meinen Mut: Weiche ja nicht von meiner Seite! Die Stadträtin äußert sich zu den beruflichen Benachteiligungen der Frauen, ich denke an Weiberaufstand und muss grinsen.&lt;br /&gt;
Dritter Platz Lyrik, die Lesung beginnt. Die Dame, die bei der Probelesung so geholpert hatte und vorhin so extrem aufgeregt war, transportiert ihre Texte souverän in die Köpfe der Zuhörer.  Alle Achtung, Respekt mischt sich mit Angst. Applaus, Blumen und Geschenke. Es folgt der dritte Platz Prosa, ich lächle meine sich umständlich erhebende Nachbarin aufmunternd an, wir sitzen doch alle in einem Boot. Ihre beruhigende Stimme tut gut. Wieder Applaus und Geschenke.&lt;br /&gt;
Jetzt bin in dran. Von meinem Platz aus ist es nicht weit bis zum rosa Tischchen. Ich schreie mir innerlich zu: Freilich, du alte Rampensau, jetzt zeigen wir denen, wo der Bartl den Most holt! Ein wenig geniert lasse ich die Einleitung samt Huldigungen der Moderatorin über mich ergehen, und dann gehts los. Das Mikro ist zu weit weg, doch der Feuerwehrmann gleich zur Stelle (hab ich schon mal erwähnt, dass ich Feuerwehrleute besonders mag?). Ich beginne mit Lebensland. meine Stimme zittert, so ein Mist, ich kann es nicht abstellen, hoffentlich hört es keiner. Warum zittert eine Stimme, wenn der Rest des Körpers gar nicht so arg aufgeregt ist? Bei Eine Reise verlange ich mir bereits eine Portion Feelingtransport ab. Kann man aus Gesichtern lesen, erahnen, ob die Botschaft angekommen ist? Schwer zu sagen. Dann kommt Kernkraft, das erfreulicherweise ganz leicht von der Hand geht, gefolgt von den letzten beiden, die am schwersten zu lesen sind. Satire fordert am meisten, Mut zur Übertreibung, fast schon Schauspielerei. Ich versuche die Übergänge zwischen Liebesgesäusel und Abgebrühtheit hinzubekommen, in mir kneippt es ordentlich. Und dann als letztes, wie es die Damen vom Frauenreferat gewünscht hatten, den Weiberaufstand. Ihre Pointe, das heimliche Siegergedicht? Ich scheiß mich gar nichts mehr, sollen die doch ihren Spaß haben  und blöke Frauenparolen und lasse es mir nicht nehmen und trau mich sogar, die letzten Verse mit Blickkontakt zum Publikum und einem süffisanten Grinser ins Volk zu schmeißen: Fairness ist erreicht/wenn ein Mann erbleicht/weil ein dummes Weib/im Chefsessel sitzt. Sie quittieren es mit johlendem Gelächter, ich bin zufrieden. Geschafft. Applaus.&lt;br /&gt;
Geschenke, ein Weihnachtsstern. Die Stadträtin flüstert mir zu: Mögen Sie überhaupt Weihnachtssterne? Ich denke, Scheiße, woher weiß sie das, wieso fragt sie das und lüge: Klar doch. &lt;br /&gt;
Den Rest der Lesung kann ich entspannt genießen. Dann, am reichhaltigen Buffet, werde ich plötzlich von fremden Leuten angesprochen und darf mir salbungsvolle Worte anhören. Die Stimmung ist berauschend, voller Wohlwollen, Freude, Gelächter, zum Weitermachen aufmunternder Worte. Einfach schön.&lt;br /&gt;
Und den Weihnachtsstern, der jetzt mein Vorzimmer ziert, habe ich Minna getauft.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://freilich.twoday.net/topics/Implosionen&quot;&gt;Implosionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>lang ist es her</title>
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    <description>&lt;i&gt;Am &lt;b&gt;2. Dezember 1978&lt;/b&gt;, da war ich noch ziemlich jung, und vor allem klein. &lt;br /&gt;
Meine Patentante schickte mir unlängst einen kleinen, vergilbten Zettel, auf den ich damals bei ihr daheim mein allererstes, kindlich holpriges Gedichtlein gekritzelt hatte. Ich habe mich sehr gefreut über dieses nette Erinnerungsstück:&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advent ist heute,&lt;br /&gt;
bedenkt es, liebe Leute!&lt;br /&gt;
Ein Kerzlein brennt&lt;br /&gt;
bevor alles pennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lebkuchen und Marzipan,&lt;br /&gt;
hei! Wir knuspern lustig dran!&lt;br /&gt;
das zweite Kerzlein brennt so hell,&lt;br /&gt;
dann in die Heia, aber schnell!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hl. Nikolaus ist bald vergessen,&lt;br /&gt;
Äpfel und Nüsse sind längst aufgegessen.&lt;br /&gt;
Drei Kerzlein brennen, oh wie schön!&lt;br /&gt;
Das Christkind weilt noch in den Höhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Kerzlein leuchten in unserer Mitte,&lt;br /&gt;
und wir haben nur eine Bitte:&lt;br /&gt;
laß das Christkind kommen&lt;br /&gt;
zu uns Frommen!</description>
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