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    <title>mein freilach (Rubrik:schreiberisch)</title>
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    <dc:publisher>freilich</dc:publisher>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
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    <title>mein freilach</title>
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    <title>Alles Gute!</title> 
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    <description>Und erfreulicherweise geht der Nobelpreis wieder - wie vor einigen Jahren - an einen Autoren, den ich sehr sch&amp;auml;tze: Harold Pinter&lt;br /&gt;
Es ist unglaublich, wie man mit wenigen Worten so derart die Wahrheit sprechen kann und gleichzeitigt den Leser (bei den Dramen wohl eher H&amp;ouml;rer und Zuseher) vom Sujet auf einzigartige Weise betroffen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bravo, gute Entscheidung</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>schreiberisch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-13T20:22:54Z</dc:date>
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    <title>Autorkiale Schauspielerei</title> 
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    <description>Ich spreche nicht besonders gern &amp;uuml;ber meine Arbeit, am allerwenigsten hier in diesem Blog, da ich denke, dass man diese Dinge gef&amp;auml;lligst besser f&amp;uuml;r sich behalten bzw. nur seine N&amp;auml;chstnahen damit bel&amp;auml;stigen sollte.&lt;br /&gt;
Nun ergab sich f&amp;uuml;r mich aber ein Kuriosum, das ich nicht ungeschrieben lassen m&amp;ouml;chte und das von mir aus auch gut und gerne in dieses Medium passt, auch weil nicht larmoyant (h&amp;uuml;bsches Wort, oder ;-))&lt;br /&gt;
Nun bestand meine Aufgabe darin, eine  &quot;bitte bis &amp;uuml;bermorgen sp&amp;auml;testens fertig&quot; Glosse zu verfassen, die sich auf h&amp;ouml;chst positive Weise &amp;uuml;ber Konsum und Luxus &amp;auml;u&amp;szlig;ern sollte. Wer die Freilich kennt, der wei&amp;szlig;, wie sie ruml&amp;auml;uft, bzw. wie es bei ihr daheim ausschaut und kann sich vermutlich schwer bis gar nicht vorstellen, dass sie mit einem Ton der &amp;Uuml;berzeugung etwas pr&amp;auml;sentieren kann, das ihre Vorstellungskraft auf solche Art &amp;uuml;bersteigt. Ganz arrogant gesagt, ich tu mir sauschwer auf Tussi zu machen.&lt;br /&gt;
Aber ich machte, und je weiter ich in das Thema eindrang, desto mehr Spa&amp;szlig; hatte ich dabei, und die Glosse ist &amp;uuml;ber meine Vorstellungen hinausgehend &amp;uuml;beraus witzig und gut lesbar gelungen. Jeder, der das liest, wird sofort einkaufen gehen und im Luxus baden wollen.&lt;br /&gt;
Das bedeutet wohl hoffentlich nicht, dass eine verborgene Tussi in mir steckt. Eher dass es etwas gibt, das man auktoriale Schauspielerei nennen k&amp;ouml;nnte.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>schreiberisch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-04T16:25:37Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/649230/">
    <title>Kuckuck!!</title> 
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/649230/</link>
    <description>Nur kurz: Werbung in eigener Sache.&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net&quot;&gt;Dichterland&lt;/a&gt; ist nun er&amp;ouml;ffnet und freut sich &amp;uuml;ber jeden Besucher und Beitragenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dichterland.twoday.net&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;28&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/freilich/images/dichterlandbanner.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>schreiberisch</dc:subject>
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    <dc:date>2005-04-25T09:12:05Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/623912/">
    <title>Wanderschreiber</title> 
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/623912/</link>
    <description>Die olle Freilich geh&amp;ouml;rt zur Familie der Wanderschreiber. Das ist mir heute wieder aufgefallen, da ich den ganzen Arbeitstag in einem Gro&amp;szlig;raumb&amp;uuml;ro zubrachte.&lt;br /&gt;
Ein Wanderschreiber ist jemand, der mit dem Ges&amp;auml;&amp;szlig; auf dem Schreibtischsessel gleicherma&amp;szlig;en auf der Leitung sitzt. Um voranzukommen, muss er sich also st&amp;auml;ndig in Bewegung halten, und so marschierte, nein schl&amp;auml;ngelte ich mich andauernd zwischen den mehr imagin&amp;auml;ren als W&amp;auml;nden dieses B&amp;uuml;ros hindurch, nach Worten heischend, die sich nirgendwo so gut aufschnappen lassen wie in der Luft, zwischen Gemurmel und Telefongebimmel.&lt;br /&gt;
Die Leute h&amp;ouml;rten irgendwann damit auf, mir jedes Mal Gr&amp;uuml;&amp;szlig; Gott und Auf Wiederschaun zu w&amp;uuml;nschen. Entweder hatten sie das Konzept des Wanderschreibers durchschaut oder sie seufzten ein die kommt ja doch wieder. Einer sch&amp;uuml;ttelte mir sogar immer die Hand, das fand ich besonders nett.&lt;br /&gt;
Sp&amp;auml;ter kam ich drauf &amp;#8211; und das h&amp;auml;tte ich fr&amp;uuml;her wissen sollen (auch wenn das vermutlich nichts genutzt h&amp;auml;tte) &amp;#8211; dass auch mein &amp;auml;lterer Sohn k&amp;uuml;nftig der Gattung der Wanderschreiber angeh&amp;ouml;ren wird. Am Elternsprechtag erfuhr ich n&amp;auml;mlich, wie es um ihn steht &amp;#8211; ojojoj. Ich war selber eine sauschlechte Sch&amp;uuml;lerin und zu einem sp&amp;auml;teren Zeitpunkt, da man selber so quasi &amp;uuml;ber den eigenen K&amp;ouml;rper &amp;#8222;verf&amp;uuml;gen&amp;#8220; durfte, ann&amp;auml;hernd brillant, leistungstechnisch gesehen. Ich h&amp;auml;tte es wissen m&amp;uuml;ssen, weil er mit dem Schulbuch in der Hand st&amp;auml;ndig die Stiegen auf- und ablatscht, das tut er nicht aus Ignoranz und Langeweile, er tut es, weil er muss. Ich h&amp;auml;tte fragen sollen, ob f&amp;uuml;r solche Kinder nicht eine Laufradklasse eingerichtet werden k&amp;ouml;nnte, nun bleibt mir lediglich das Warten auf die sechste Klasse, die in unserer Schule die Wanderklasse ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kluge Menschen w&amp;uuml;rden dies nun in das Konzept des kinesiologischen Wirkens und Erfahrens quetschen. Ich erkl&amp;auml;re es prosaisch zum Schicksal des Wanderschreibers.&lt;br /&gt;
Jetzt wo ich es wei&amp;szlig;, muss ich mir &amp;uuml;berlegen, ob ich k&amp;uuml;nftig bei etwaigen Bewerbungen, sollte ich in die Endrunde kommen, den Zusatz &amp;#8222;besondere Merkmale: Wanderschreiberin&amp;#8220; anf&amp;uuml;gen sollte, oder wenigstens um ein eigenes B&amp;uuml;ro in einem langen Flur bitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag geh ich wieder ins Gro&amp;szlig;raumb&amp;uuml;ro. Ich freu mich schon aufs H&amp;auml;ndesch&amp;uuml;tteln und die vielen freundlichen Menschen.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>schreiberisch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-12T18:52:51Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/554413/">
    <title>&amp;Uuml;bers Texten und Schreiben</title> 
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/554413/</link>
    <description>Es ist ja hinl&amp;auml;nglich bekannt, dass ich hie und da &amp;uuml;ber eine sagen wir ausgepr&amp;auml;gte Leitung sprich &amp;Uuml;berrei&amp;szlig;erquotient verf&amp;uuml;ge. So tat es mich gestern schon sehr wunder, auf einmal von einer mordsialischen Pipeline runterzusteigen, die mir jahrelang gar nicht aufgefallen war. &lt;br /&gt;
Es war die Texter-Pipeline. Viel Herzeblut hatte ich bislang vergossen, um diesen und jenen Werbe- und PR-Texten den n&amp;ouml;tigen Seelengehalt einzuverleiben, Stunden der Wut, der Verzweiflung am Worte selbst trieben mich dann und wann fast in den Wahnsinn. &lt;br /&gt;
Und da sa&amp;szlig; ich dann eben einfach so da, ein wenig lustlos, t&amp;auml;tschelte nur ein wenig die Worte und Buchstaben dort am Monitor und dachte mir, dass es an der Zeit w&amp;auml;re, die gestellte Aufgabe abzuschlie&amp;szlig;en. Da es um Wellness ging, schnappte ich mir die handels&amp;uuml;blichen Wohlf&amp;uuml;hl-Satzbrocken und f&amp;uuml;gte sie aneinander, dr&amp;uuml;ckte und zog  ein bisschen, damit sich der vorgegebene Inhalt auch noch reinquetschen lie&amp;szlig;. Fertig. &lt;br /&gt;
Da stand ein Text vor mir. F&amp;uuml;r seine Kategorie durchaus vertretbar.&lt;br /&gt;
Und so schnell getextet.&lt;br /&gt;
Idealismus ist ja sch&amp;ouml;n und gut.&lt;br /&gt;
Aber manchmal geht es wirklich &lt;i&gt;nur&lt;/i&gt; um Produktion.&lt;br /&gt;
ergo:&lt;br /&gt;
(Nur) Wor&amp;uuml;ber man nicht texten kann, dar&amp;uuml;ber soll man schreiben &lt;strike&gt;oder schweigen&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich dann etwas Sch&amp;ouml;nes, das manche Literatur nennen.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>schreiberisch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-05T12:47:48Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://freilich.twoday.net/stories/530923/">
    <title>Ein guter Tag</title> 
    <link>http://freilich.twoday.net/stories/530923/</link>
    <description>Heute ist ein guter Tag zum Schreiben. Wirklich. Ich sp&amp;uuml;r das in meinen tippwilligen Fingern und auch in meinen heute Word.doc freundlichen Gehirnwindungen, sogar dort sp&amp;uuml;r ich das. Also, es ist ganz einfach, setz ich mich hin und schreibe etwas. Wor&amp;uuml;ber k&amp;ouml;nnte ich schreiben? Am besten mache ich mir gleich einen Kaffee, unten in der K&amp;uuml;che, und denke dar&amp;uuml;ber nach. Beim Kaffeetrinken f&amp;auml;llt einem immer etwas ein. Zum Beispiel, dass ich vergessen habe, die W&amp;auml;sche aufzuh&amp;auml;ngen. Sie gammelt in der Waschmaschine vor sich hin und wird sich bald einen neuen Duft aneignen &amp;#8211; die olfaktorische Wandlung sozusagen. Also, oberste Dringlichkeit, wieder rauf. &lt;br /&gt;
Vom Zimmer aus, in dem ich die W&amp;auml;sche aufh&amp;auml;ngen will, vernehme ich den Geruch &amp;uuml;berquellenden Kaffees, wie er auf die Herdplatte spritzt. Das tut er oft, ich sollte mir Lecithin kaufen, das muss ich mir dringend auf einem Zettel notieren, sonst vergess ich es gar wieder. Aber erstmal den Kaffee retten bzw. das, was noch zu retten ist.&lt;br /&gt;
Soll ich jetzt erst den Kaffee trinken und mir &amp;uuml;berlegen, was ich eigentlich tun wollte, oder die W&amp;auml;sche aufh&amp;auml;ngen? Ich lasse die Vernunft siegen und gebe der W&amp;auml;sche den Vorrang. Wie ich sehe, ist der St&amp;auml;nder noch voll, den letzten Waschgang habe ich noch nicht in die K&amp;auml;sten geschlichtet. Also geh ich doch vorher den Kaffee trinken. &lt;br /&gt;
Ich hol mir eine Tasse aus dem Schrank, da ist aber keine Tasse, weil sie alle noch im Geschirrsp&amp;uuml;ler sind. R&amp;auml;um ich ihn halt aus, den bl&amp;ouml;den Geschirrsp&amp;uuml;ler. Die Katze will rein und schw&amp;auml;nzelt schnurrend um mich herum. Das tut sie nur, wenn sie dringend was zum Fressen haben will. Geb ich ihr eben was auf ihr Tellerchen und r&amp;auml;um dann weiter aus.&lt;br /&gt;
So, denk ich mir, jetzt hab ich mir den Kaffee aber redlich verdient. Setz ich mich mal hin und rauch eine. Wor&amp;uuml;ber k&amp;ouml;nnte ich schreiben? Die K&amp;uuml;che ist so dreckig, die Kinder haben wieder alles vollgebr&amp;ouml;selt mit Schokolade. Das muss ich schnell wegkehren, sonst verschmieren sie es noch weiter, es ist so schon ungusti&amp;ouml;s genug. Ich kehre ein bisschen durch die Zimmer, wo die Kinder auf dem Diwan Bleistifte gespitzt und Plastilin auf die Sessellehnen gepickt haben. Das soll mich jetzt nicht irritieren, ich will ja nur die Schokoladebr&amp;ouml;sel wegkehren.&lt;br /&gt;
So, endlich fertig, jetzt setz ich mich an den Schreibtisch und schreib was. Wor&amp;uuml;ber k&amp;ouml;nnte ich schreiben? Ich sehe, dass die W&amp;auml;sche noch nicht zusammengelegt und verstaut ist und mir f&amp;auml;llt wieder ein, dass da noch eine Waschladung in der Maschine liegt. Aber ich will ja was schreiben. Was soll ich jetzt tun?&lt;br /&gt;
Ach, geh ich erstmal einen Kaffee trinken.</description>
    <dc:creator>freilich</dc:creator>
    <dc:subject>schreiberisch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 freilich</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-19T18:06:10Z</dc:date>
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