tierisch

Mittwoch, 28. Februar 2007

Frühlingsauftakt!!!

Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsbeginn zeigen sich auch schon fröhlich und frank und frei die ersten Frühlingsboten. So wie zum Beispiel dieser erste heurige vollgesogene beste Freund der Katze (genau genommen des Katers Caillou).
Sie sehen nun das erste aktive Exemplar (probiert hatten es natürlich schon einige, sogar im Jänner, aber nicht mit diesem Erfolg!) der gemeinen Leechwalder Zecke.
Die Steiermark lässt herzlich grüßen.
der Frühling ist da, heissa!

Mittwoch, 12. Oktober 2005

Katzenmediation

Gestern war es endlich soweit, wir hatten Glück und konnten unsere Linda vom Tierheim abholen, in das sie ein gut meinender Mensch gebracht hatte.
Statt der mit uns geteilten Wiedersehensfreude erwartete uns eine ziemlich verstörte Katze, die sich dann auf der Heimfahrt aber rasch erinnerte, mit wem sie es zu tun hatte und in ein seliges Streichel-mich-Freudengemaunz ausbrach.
Am allerdeprimiertesten war ja ihr Bruder gewesen, der sich unentwegt traurig maunzend an mich schmiegte, fast nichts mehr fressen wollte und seinen Gemütszustand mit Extramützen Schlaf kundtat.
Als er sie wiedersah, war er auch hocherfreut, aber nach einem ersten Schnuppertest befand er, dass das nie und nimmer seine Linda sein konnte und wandte sich fauchend ab. Seither wird geknurrt, gezetert und gefaucht, wenn sie es auch nur wagt einen Schritt in seine Nähe zu setzen. Die Kinder und ich werden mit verachtungsvollen Blicken ignoriert, oder ebenfalls angefaucht.
Kein guter Zustand. Die ganze Wohnung riecht förmlich nach Katzenfeindschaft. So ertappte ich mich bereits bei der Vorstellung, weihrauchschlenkernd diese Aura der Antipathie aus dem Haus zu verbannen - doch wo nimmt man so schnell einen Weihrauch her - und beschloss dann, mich als Mediatorin zwischen die beiden auf den Wohnzimmerboden zu setzen. Sie schaute mich an, er wandte sich, natürlich, demonstrativ ab. Um seine Gnade und Erbarmung herauszufordern, begann ich kläglich zu miauen (so wie sie es eben immer tun, wenn sie etwas gerade nicht kriegen), was schon fast eine Spur Mitleid erwirkt hätte - er näherte sich ebenfalls miauend - wenn nicht eine trostspendenwollende Katze vorher dagewesen wäre...
Und er faucht immer noch. Sie riecht zwar wieder hundertprozentig nach Freilichs, aber das scheint diesem beleidigt-eifersüchtigen Kater wohl noch immer nicht zu reichen.

Montag, 10. Oktober 2005

Pech oder Dummheit

Die Freilichs scheinen in der Tat kein gutes Händchen für Katzen zu haben. Kurzum, es ist schon wieder eine abhanden gekommen, die sanfte Linda, die von ihren Ausflügen allstündlich mit einem freundlichen Miau zurückkehrte, um sich dann wieder mit ihrem Bruder eine Gaudi am nachbarlichen Marillenbaum zu machen.

Eine Gaudi eben. Wenn ich mich auf die Suche nach der kleinen rabenschwarzen Katze mache, sehe ich schon die mahnende Nachbarin, die ihre glaub ich fünf Katzen in ihrer winzigen Wohnung einsperrt, vor mir, die es ja immer schon gewusst hat. Ihren leberverfetteten, depressiven Schützlingen passiert nämlich und natürlich nichts.

Ich frag mich schon langsam, ob wir halsbrecherisch riskant vorgehen - oder vielleicht unseren Katzen ein sehr spannendes und lustiges, aber leider berechenbar kurzes Leben ermöglichen? Und aber wieso spazieren die unserer Nachbarn seit Jahr und Tag munter durch die Gärten, ohne dass ihnen je ein Härchen gekrümmt würde?

Freitag, 8. Juli 2005

gute nacht...

und ruhe wohl, kleiner Kater...

caillou beim knotzen

Mit diesem feinen Fotoapparat kann man wirklich die schönsten Momente festhalten. Ich freu mich immer noch wie eine Schneekönigin und es gibt jeden Tag neue Features zu entdecken.

Mittwoch, 22. Juni 2005

Schlafe-Wohl-Gewinnspiel!

Das muss man fast für die Ewigkeit festhalten, wenn sich Junggetiger freiwillig in Herrn Jüngstfreilichs Schildmütze begibt um sich dem Morpheus hinzugeben.
linda in der kappe
Und nun zur Frage: Was ist da wohl vorn drauf, auf Herrn Jüngstfreilichs neuem Kapperl? Hinweis: In einem Schwedenladen besorgt.

Dem Sieger winkt eine Portion Eispalatschinken made bei Frau Freilich herself, für die Anreise muss der Sieger/die Siegerin selbst Sorge tragen, bzw. Bahnhofstransfer wär schon drin evtl.

Donnerstag, 16. Juni 2005

Katzencontent, extrafrisch

Am Freitag sind sie bei uns eingezogen, die beiden süßen Balger. Fragen Sie mich bitte nicht, wie es in meinem Zimmer ausschaut und auch im Rest der Wohnung.
Hier herrscht intensive und höchst erfolgreiche Jungfreilich- und Jungkatzen-Chaos-Produktions-Kooperation, pipifein, echt!

Das ist Jungherr Caillou...
caillou
...und das ist seine Schwester, das Fräulein Linda.
linda

und... ja, die Freilich hat höchstpersönlich diese Fotos geschossen, mit, ja, genau, Siewissenschonwas. Fein, gell?

Dienstag, 7. Juni 2005

bäähäähää


Nicht nur die armen Schäfelein sind angesichts dieser Schafskälte zu bedauern, nein, auch wir Menschen werden von winterähnlichen Gemütszuständen, müdigkeitsinherenten Stimmungslagen, strickjackenumwobenen Seelenkälten heimgesucht.
Bäh eben, nicht wahr?

Samstag, 14. Mai 2005

R.I.P.

Heut haben sie es gefunden, das Minna-Schatzi.
Heut ist es gestorben. Wahrscheinlich fast verhungert, wahrscheinlich mit gebrochenem Genick.
Ich will gar nicht wissen, was das arme Mädel durchgemacht hat, in den letzten neun Tagen.
minnarot

Jetzt ruht sie unter Margeriten, begraben mit Klängen von Chopin...
Der Rotzige tut mir Leid.

Mittwoch, 27. April 2005

Galleria monstruosa

Wie gewünscht präsentiere ich Ihnen hiermit (die beiden einzigen digital vorhandenen) possierliche Monsterchen aus Herrn Jungfreilichs Feder bzw. Zeichenstift.

Hier sehen Sie Objekt A, liebevoll Tigerlilli genannt, wie es gerade schwanzgesteuert - wie eine Katze mein ich, wo denken Sie hin! - durch die Luft schwebt und Böses ersinnt, derzeit noch ziemlich gelangweilt und vermutlich gerade erst aufgestanden:
nicht schrecken, bitte!

Und nun zu Objekt B, aerodynamisch und äußerst gefährlich anmutend. Von den derzeit noch schlaff herunterhängenden Armen sollte man sich nicht beirren lassen, es handelt sich hierbei nur um einen pseudo-pazifistischen Friedlichkeitsbluff:
sehr böse, vorsicht!

Die beiden Bilder sind bereits über ein Jahr alt (also von einem Elfjährigen), es gibt mittlerweile Neues und Monstermäßiges, das ich Ihnen falls gewünscht nicht vorenthalten werde.

Dienstag, 26. April 2005

tierisch rührend gewarnt

Da mein werter Herr Sohn tagtäglich den Contest wer-ist-als-erster-in-der-Schule gewinnen möchte, pflegt er sein Frühstück in trauter Zweisamkeit mit unserem Kätzchen einzunehmen. Um halb sechs in der Früh existiert das Wort Mutterliebe nämlich noch nicht in meinem Vokabular.
Wenn wir einander etwas mitzuteilen haben, tun wir dies stets auf unseren orangenen Zettelchen, die dann am Küchentisch deponiert werden. So war ich heute Morgen schon fast gerührt, als ich folgenden Warnhinweis vorfand:
minnadraussen
Mit dem werten Herrn Jungfreilich verhält es sich nämlich so, dass sich seine grafischen Darstellungen stets auf Detailstudien monstruöser Gestalten beschränken, denen offensichtlich ungeheures Aggressionspotential innewohnt. Im Vergleich dazu ist diese kleine Zeichnung schon fast ein Zugeständnis an bildlhafte Zärtlichkeit.
Es ist ja auch wahr: Er liebt sie heiß, unsere Minna. Während dieser an sich rotzige Herr seine Mitmenschen mit sichtlichem Wohlgefallen beflegelt (fragen Sie seinen Bruder, der kann Symphonien davon singen) genießt das Katzenvieh sein Gesamtrepertoire an Liebenswürdigkeiten. Da bekommt man Dinge wie "na wo ist denn mein Minna Schatzi" zu hören (wenn er das liest bin ich tot).
Dabei verdient sie das gar nicht: Vor zwei Tagen nämlich hatte sie die glorreiche Idee, sich frühmorgens auf meine Bettdecke, unter der ich gerade zu ruhen gedachte, zu setzen und ihren Bedürfnissen flüssiger Natur freien Lauf zu lassen. Glücklicherweise warnte mich der jüngste Freilich "du Mama, die Minna ludelt in dein Bett". Gegen meine Natur sprang ich zeternd und fluchend aus selbigem, jagte das Biest die Stiegen runter und schmiss sie mit gekonntem Weitwurf hochkant aus dem Haus.
Seither traut es sich nimmer bei mir im Bett zu schlafen, das Minna Schatzi.

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«Ein Mann im Haus...
...erspart den Zimmermann», sag ich immer. Und da ich...
diefrogg - 16. Mai, 21:17
Nun ist der Zusammenhang...
...und ich versuchs gar nicht ! Grüße Lars //schr eibnetz.twoday.net/ http:/ /schreibnetz.de Tschüss Pr obleme...
schreibnetz - 10. Apr, 16:46
Nun ist der Zusammenhang...
...und ich versuchs gar nicht ! Grüße Lars //schr eibnetz.twoday.net/
schreibnetz - 10. Apr, 16:45
sweety. wie du wahrscheinlich...
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freilich - 12. Mär, 11:39
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humbug - 10. Mär, 06:05
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das ist fast k0rrekt, denn ich zb. würde zwar nicht...
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dass unser kater eine maus tötet und sogar verspeist...
freilich - 9. Mär, 09:24
punkt 1: soviel stress...
punkt 1: soviel stress wegen etwas, das die natur auch...
humbug - 9. Mär, 05:59
von einem eingefleischen...
ist das ja schier ein Kompliment
freilich - 8. Mär, 12:18

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